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Chefs der Jungen SVP müssen vor Gericht

Das «Zigeuner»-Plakat der Jungen SVP Kanton Bern wird das Gericht beschäftigen: Die beiden Co-Präsidenten akzeptieren die Verurteilung wegen Rassendiskriminierung nicht.

Adrian Spahr und Nils Fiechter wurden wegen Rassendiskriminierung verurteilt. Sie akzeptieren den Strafbefehl nicht.
Adrian Spahr und Nils Fiechter wurden wegen Rassendiskriminierung verurteilt. Sie akzeptieren den Strafbefehl nicht.
Keystone

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern hat die beiden Co-Präsidenten der Jungen SVP Kanton Bern, Nils Fiechter und Adrian Spahr, mittels Strafbefehl wegen Rassendiskriminierung verurteilt. Allerdings akzeptieren die beiden die Strafe nicht und ziehen den Strafbefehl ans Re­gionalgericht weiter.

Vor den Kantonswahlen hatte die JSVP im Internet ein Plakat aufgeschaltet, auf dem sie gegen Sinti und Roma Stimmung ­machte. Auf der Illustration war ein Schweizer in Sennentracht zu sehen, der sich inmitten von Fäkalien und Müllbergen die ­Nase zuhält.

Im Hintergrund ­verrichtet ein dunkelhäutiger Mann im Gebüsch sein Geschäft. Darunter steht: «Nein zu Transitplätzen für ausländische Zigeuner!» Der Verband Sinti und Roma zeigte die Partei wegen Verletzung der Rassismusstrafnorm an.

Dieses Bild postete die SVP Kanton Bern Anfang März auf Facebook:

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