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«Das Verhältnis ist tief zerrüttet»

Seit Februar 2012 will die Geschäftsleitung der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) Professor Werner Strik entlassen. Die Gründe wurden nie offen gelegt. Ein Schreiben der UPD von 2008 nennt Details.

Psychiatrieprofessor Werner Strik steht in der Kritik. Die Unileitung steht hinter ihm, der Regierungsrat hat sich noch nicht entschieden.
Psychiatrieprofessor Werner Strik steht in der Kritik. Die Unileitung steht hinter ihm, der Regierungsrat hat sich noch nicht entschieden.
Urs Baumann

Regula Mader, die Vorsitzende der Geschäftsleitung der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD), verlangte im Februar 2012 bei der Universitätsleitung die Freistellung und Entlassung von Professor Werner Strik. Zu den Gründen, weshalb der Direktor Psychiatrie der UPD seines Amtes enthoben werden soll, sagte Mader bis heute nichts. Der Persönlichkeitsschutz von Professor Strik verbiete eine Information, liess Mader die Mitarbeitenden der UPD im April wissen. Mehr Licht ins Dunkel könnte Martin Täuber, Rektor der Universität Bern, bringen. Doch zu den Details schweigt auch Täuber. Im Namen der Universitätsleitung liess er am 5.Juni immerhin verlauten, dass diese «nach gründlicher Abwägung aller geltend gemachten Elemente zum Schluss gekommen ist, dass eine Kündigung nicht hinreichend begründet werden kann. Namentlich ist eine Entlassung nicht mit dem Anspruch auf Verhältnismässigkeit in Einklang zu bringen.»

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