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Der Kanton Bern gibt erstmals Software für andere Nutzer frei

Erstmals stellt der Kanton Bern seine Software anderen Nutzern frei zur Verfügung.

Die Software «ÖREB-Kataster-Smart-Auszug» des Kantons wird künftig frei zugänglich sein.
Die Software «ÖREB-Kataster-Smart-Auszug» des Kantons wird künftig frei zugänglich sein.
Reuters

Die erste Software, die er aufgeschaltet hat, heisst «ÖREB-Kataster-Smart-Auszug» und stammt aus der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion. Mit dieser Web-Applikation lassen sich etwa Grundwasserschutzzonen, Nutzungsplanungen oder Kataster der belasteten Standorte auf einer Karte darstellen. Über die Onlineplattform «Github» können Interessierte diese Software nun kostenlos nutzen und weiterentwickeln, wie der Kanton mitteilt. Weitere Software soll folgen.

Dass der Kanton Software als Open Source frei zugänglich macht, geht auf Vorstösse im Grossen Rat zurück. Die Initianten versprechen sich Kosteneinsparungen, mehr Transparenz und weniger Abhängigkeiten von Softwareanbietern.

Auch für die Kantonsverwaltung sei der neue Service interessant, schreibt die Finanzdirektion. Er vereinfache Kooperationen mit anderen Behörden und sorge dafür, dass bestehende Software sinnvoll weiterverwendet werden könne.

Die einzelnen Direktionen und Ämter der Kantonsverwaltung entscheiden selbst, ob ihre Software frei zugänglich gemacht wird. (sar)

Link zu den Angeboten des Kantons: github.com/kanton-bern.

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