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Der lange Weg zum Hochwasserschutz

Einst zwängte der Mensch Bäche und Flüsse in enge Korsetts – sie zu befreien, ist eine schwierige Angelegenheit. Auch im Kanton Bern prallen beim Hochwasserschutz etliche Interessen aufeinander.

Heinrich Wildberger hat die schwierige Aufgabe, die Gürbe zu zähmen. Foto: Nicole Philipp

Heinrich Wildberger hat die schwierige Aufgabe, die Gürbe zu zähmen. Foto: Nicole Philipp

Cedric Fröhlich@cedricfroehlich

Wenn der Regen fällt, kann es schnell gehen an der Gürbe. Dann kann aus dem Flüsschen, das in den Höhen des Gantrisch entspringt, ein reissendes Ungeheuer werden, das Häuser, hektarweise Ackerland, ja ganze Ortschaften bedroht.

Mühlethurnen zum Beispiel. An diesem Junitag fliesst das Wasser gemächlich durch den Ort in der Ebene des Gürbetals. Heinrich Wildberger steht in Gummistiefeln am kahlen Ufer, das derzeit eine gewaltige Baustelle ist. Seit zwanzig Jahren beschäftigt er sich nun mit dem Fluss – und genauso lange soll er den Bach zähmen.

Berner Zeitung

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