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Die Fahrenden in Wileroltigen wollen bereits weiterziehen

Die Fahrenden, die seit dem Wochenende auf dem Autobahnparkplatz bei Wileroltigen haltmachen, wollen am Mittwoch bereits wieder ihre Zelte abbrechen.

Fahrende machen seit dem Wochenende Halt auf dem Autobahnparkplatz bei Wileroltigen. Am Mittwoch wollen sie weiterziehen.
Fahrende machen seit dem Wochenende Halt auf dem Autobahnparkplatz bei Wileroltigen. Am Mittwoch wollen sie weiterziehen.
Raphael Moser

Das Gastspiel wird von kurzer Dauer gewesen sein: Die Fahrenden, die seit dem Wochenende auf dem Autobahnparkplatz bei Wileroltigen haltmachen, brechen heute Nachmittag ihre Zelte wieder ab. Das stellten sie den Vertretern des zuständigen Bundesamts für Strassen (Astra) gestern in Aussicht, wie Sprecher Thomas Rohrbach auf Anfrage sagt.

Die unverhofften Gäste haben in Wileroltigen nicht zuletzt deshalb für Aufsehen gesorgt, weil der Grosse Rat just in diesen Tagen über den geplanten Transitplatz für ausländische Fahrende auf Gemeindegebiet debattiert. Voraussichtlich heute wird er die 3,3 Millionen Franken auch sprechen, mit denen das Projekt auf der Wiese gleich neben dem Parkplatz an der A1 realisiert werden soll.

Massiver Druck war nötig

Genau hier hatten im Hochsommer 2017 schon einmal bis zu 500 ausländische Fahrende haltgemacht – und im 350-Seelen-Dorf für mächtig Wirbel gesorgt. Weil sie so viele waren. Weil sie das Areal als Freilufttoilette nutzten. Und nicht zuletzt, weil sie die Abreise trotz anderslautender Abmachungen immer wieder verzögerten und erst auf massiven Druck nach rund zweieinhalb Monaten wegfuhren.

Dass just in dieser Zeit der Kanton mit seinen Plänen für den Platz an die Öffentlichkeit trat, sorgte nur noch für mehr Unruhe. Daraus wurde ein akzentuierter Widerstand, an dessen Spitze sich ein Bürgerkomitee stellte. Breite Unterstützung, wie sie auf kantonaler Ebene eigentlich nötig wäre, fanden die Wileroltiger im Kampf gegen den Platz aber nicht.

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