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Die Polizei: dein Freund und Prügelknabe

Schläge, Spucke, Schimpfworte: Bei der Ausübung ihrer Pflicht müssen Polizisten massiv einstecken. Viele Ordnungshüter fürchten sich mittlerweile auf der Strasse. Von Justiz und Politik fühlen sie sich im Stich gelassen.

Zielscheibe Polizei: Die Ordnungshüter müssen oft mehr einstecken, als sie austeilen.
Zielscheibe Polizei: Die Ordnungshüter müssen oft mehr einstecken, als sie austeilen.
Keystone

Letzten Samstag auf dem Berner Guisanplatz: Nach dem Spiel SCB - Lugano gehen Hooligans aufeinander los. Zwei Polizisten in zivil verhaften einen der gewalttätigen Fans. Daraufhin werden sie von dessen Hooligan-Kollegen angegriffen und können sich nur noch mit einem Warnschuss in die Luft retten.

Auch bei weniger riskanten Einsätzen werden Polizisten zur Zielscheibe aggressiver Bürger. So unlängst in der Stadt Bern, als Polizisten einen dunkelhäutigen Mann abführten. Laut Manuel Willi, Chef Regionalpolizei Bern, weil dieser «ein schweres Verbrechen begangen hat». Auf der Strasse solidarisierten sich fremde Leute mit dem Täter und beschimpften die Beamten.

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