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Drei Bahn-Projekte im Bernbiet gefährdet

Nach dem Bahn-Beschluss des Bundesrats sind im Kanton Bern drei dringliche Bahn-Projekte gefährdet. Das machte die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion am Mittwoch deutlich. Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer äusserte entsprechend Besorgnis.

Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer zeigte sich besorgt.
Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer zeigte sich besorgt.
Patric Spahni

Der Kanton Bern begrüsse grundsätzlich den Plan des Bundesrats, die Finanzierung der Bahninfrastruktur nachhaltig zu sichern, heisst es in einem Communiqué der Direktion. Doch in der ersten Ausbautranche bis zum Jahr 2025 sei mit 3,5 Milliarden Franken zu wenig Geld eingestellt.

Zwar enthalte die erste Tranche auch Berner Projekte wie den Ligerztunnel und Ausbauten im Bahnhof Bern, sagte Regierungsrätin Egger auf Anfrage. Doch zugleich seien drei ebenso dringliche Projekte nicht enthalten.

Dabei geht es konkret um den Ausbau der Bahnlinie im Aaretal nach Münsingen, um Teile des RBS-Bahnhofs in Bern und um die Vorbereitungsarbeiten für den Ausbau des Lötschberg-Basistunnels.

Verkehrswachstum kann nicht bewältigt werden

Ohne diese Projekte könne das prognostizierte Verkehrswachstum nicht bewältigt werden, mahnte Egger. Der Kanton Bern fordere deshalb, dass die erste Tranche auf das geplante Niveau der Folgetranchen von rund 6 Milliarden Franken erhöht werde.

Im Verkehr hingen die Projekte meist zusammen, hielt Egger fest. So habe das Lötschberg-Komitee festgestellt, dass der Ausbau am Lötschberg wenig Sinn mache, wenn zugleich die Zufahrtsstrecke zwischen Gümligen und Münsingen nicht ausgebaut werde. Dass der RBS- Bahnhof in Bern aus allen Nähten platze, sei ebenso klar.

SDA/js

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