Zum Hauptinhalt springen

Drei weitere Lehrer werden überprüft

Drei bernische Lehrer haben Berufsverbot. Gegen fünf weitere läuft zurzeit ein Verfahren. Einer davon ist der «Ferrari-Lehrer». Der andere betreute Pornoseiten. Das erklärt der Berner Erziehungsdirektor Bernhard Pulver.

Herr Pulver: Der Lehrer, der wegen eigener Pornoseiten im Internet vor einem Jahr in Roggwil fristlos entlassen wurde, unterrichtet erneut im Kanton Bern. Wie erklären Sie das? Bernhard Pulver: In diesem Fall ist bei uns tatsächlich ein Fehler passiert. Ich bedaure das. Dieses Dossier wurde nicht weitergeleitet. Jetzt ist das Verfahren eröffnet. Das Ergebnis steht noch nicht fest.

Können Sie es verantworten, dass dieser Lehrer weiterhin unterrichtet? Wenn wir von solchen Dingen erfahren, dann handeln wir, indem wir ein Verfahren eröffnen und den Entzug der Unterrichtsberechtigung prüfen. In diesem Fall ist uns jetzt leider ein Fehler unterlaufen. Wir haben mit der Gemeinde gesprochen: Der Lehrer ist seit gestern freigestellt. Ich muss allerdings zugeben, dass diese Freistellung aufgrund einer relativ schwachen Faktenlage geschah. Ich verlasse mich da auch auf die Schule Roggwil.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.