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Eine Million Franken für zwei Sitze

In gut acht Monaten werden in der ganzen Schweiz Ständeräte gewählt, auch im Kanton Bern. Dabei wird viel Geld ausgegeben.

Hans Stöckli, SP: 278'000 Franken Das Budget für den Wahlgang 2019 steht noch nicht, dürfte sich aber laut Stöckli im ähnlichen Rahmen befinden wie 2015. Damals nahm er 153000 Franken an Spenden ein, bekam 90000 Franken von seiner Partei, und persönlich schoss er weitere 35000 Franken ein.
Hans Stöckli, SP: 278'000 Franken Das Budget für den Wahlgang 2019 steht noch nicht, dürfte sich aber laut Stöckli im ähnlichen Rahmen befinden wie 2015. Damals nahm er 153000 Franken an Spenden ein, bekam 90000 Franken von seiner Partei, und persönlich schoss er weitere 35000 Franken ein.
Susanne Keller
Werner Salzmann, SVP: 150'000 – 200'000 Franken Bei der SVP sind die Kandidaten selbst verantwortlich, ihren Wahlkampf zu führen – auch in finanzieller Hinsicht. Salzmann schätzt sein Budget auf 150000 bis 200000 Franken. Die Hälfte davon will er aus eigenen Mitteln berappen, die andere Hälfte will er mit Spenden einnehmen.
Werner Salzmann, SVP: 150'000 – 200'000 Franken Bei der SVP sind die Kandidaten selbst verantwortlich, ihren Wahlkampf zu führen – auch in finanzieller Hinsicht. Salzmann schätzt sein Budget auf 150000 bis 200000 Franken. Die Hälfte davon will er aus eigenen Mitteln berappen, die andere Hälfte will er mit Spenden einnehmen.
Franziska Rothenbuehler
Marianne Streiff, EVP: 25'000 Franken Auch Marianne Streiff erhält zusätzliche Unterstützung von ihrer Kantonalpartei. Diese wird allerdings separat budgetiert und enthält etwa Ausgaben für Prospekte oder Flyer. Aus ihrem eigenen Portemonnaie will Streiff 22000 Franken in den persönlichen Wahlkampf investieren. 3000 Franken hat sie für Spenden einberechnet.
Marianne Streiff, EVP: 25'000 Franken Auch Marianne Streiff erhält zusätzliche Unterstützung von ihrer Kantonalpartei. Diese wird allerdings separat budgetiert und enthält etwa Ausgaben für Prospekte oder Flyer. Aus ihrem eigenen Portemonnaie will Streiff 22000 Franken in den persönlichen Wahlkampf investieren. 3000 Franken hat sie für Spenden einberechnet.
Anthony Anex, Keystone
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Hans Stöckli und Barack Obama haben auf den ersten Blick ausser der Berufswahl wenig miteinander gemein. Betrachtet man aber einen ganz spezifischen Aspekt, dann ist Stöckli gewissermassen der Obama des Kantons Bern. Der Bieler Ex-Stapi ist der Kleinspendenkönig der hiesigen Politlandschaft.

153'000 Franken nahm er vor vier Jahren für seinen Wahlkampf an Spenden ein, laut eigenen Angaben von gegen 500 Gönnern. Neben den Spenden kamen 35'000 Franken an eigenen Mitteln und 90'000 Franken der Partei hinzu.

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