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Elterncoaching statt Heimeinweisungen

Im Kanton Bern ist es für Kinder- und Jugendheime finanziell interessant, Kinder möglichst lange in der Institution zu behalten. Das kommt den Staat teuer zu stehen und erschwert die Integration der Jugendlichen.

Hansueli Rindlisbacher, Leiter des Zentrums für Sozial- und Heilpädagogik Landorf Köniz-Schlössli Kehrsatz.
Hansueli Rindlisbacher, Leiter des Zentrums für Sozial- und Heilpädagogik Landorf Köniz-Schlössli Kehrsatz.
Christian Pfander

Ab und zu kommt es auch in Ittigen vor, dass Eltern mit einem Kind nicht mehr zurechtkommen. Dann muss der Sozialdienst eine Lösung suchen. «Das ist immer eine ziemliche Übung, bis man den richtigen Platz gefunden hat», sagt der Sozialarbeiter Alexander Kobel. In Ittigen bevorzuge man möglichst nahe liegende Einrichtungen, die schon Schritte hin zu einer flexiblen Jugend- und Familienhilfe unternommen hätten. Kobel nennt das Burgerliche Jugendwohnheim Schosshalde, den Familien-Support Bern-Brünnen und das Zentrum für Sozial- und Heilpädagogik Landorf Köniz-Schlössli Kehrsatz. Letzteres beispielsweise bietet seit 2004 nicht mehr bloss stationäre Heimplätze an.

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