Zum Hauptinhalt springen

Enea Martinelli ist der neue Präsident der Berner BDP

Mit Enea Martinelli präsidiert erstmals ein BDP-Mann ohne SVP- Hintergrund die Partei. Bei den Ständeratswahlen spannt die Partei mit der SP zusammen.

Mit Enea Martinelli wählte die Berner BDP am Mittwoch (28.10.2015) den ersten Präsidenten, der keine Vergangenheit bei der SVP hat.
Mit Enea Martinelli wählte die Berner BDP am Mittwoch (28.10.2015) den ersten Präsidenten, der keine Vergangenheit bei der SVP hat.
Urs Baumann
Der 50-jährige Chefapotheker der Spitäler FMI AG aus Matten bei Interlaken wurde zwar letztes Jahr aus dem Grossen Rat abgewählt, erzielte jedoch bei den Nationalratswahlen ein gutes Resultat mit dem zweiten Ersatzplatz.
Der 50-jährige Chefapotheker der Spitäler FMI AG aus Matten bei Interlaken wurde zwar letztes Jahr aus dem Grossen Rat abgewählt, erzielte jedoch bei den Nationalratswahlen ein gutes Resultat mit dem zweiten Ersatzplatz.
Andreas Blatter
Vor knapp einem Jahr rutschte Heinz Siegenthaler (Rüti bei Büren) für Ursula Haller in den Nationalrat nach. Im Oktober 2015 verlor seine Partei einen Sitz, und Siegenthaler wurde abgewählt. Für das Nationalratsmandat war Siegenthaler aus dem Grossen Rat zurückgetreten.
Vor knapp einem Jahr rutschte Heinz Siegenthaler (Rüti bei Büren) für Ursula Haller in den Nationalrat nach. Im Oktober 2015 verlor seine Partei einen Sitz, und Siegenthaler wurde abgewählt. Für das Nationalratsmandat war Siegenthaler aus dem Grossen Rat zurückgetreten.
Beat Mathys
1 / 4

Die BDP Kanton Bern hätte kaum einen spezielleren Tag für ihre Parteiversammlung auswählen können als den Mittwoch, 28.10.2015. Wenige Stunden, nachdem ihre Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf den Rücktritt erklärt hatte, trafen sich die Mitglieder im Inforama Seeland in Ins.

Mit Standing Ovations ehrten sie nach einer Ansprache von Präsident Heinz Siegenthaler die Taten ihrer Bundesrätin. Wirklich überrascht ob des Rücktritts zeigte sich kaum jemand. Einige Mitglieder fanden, der Abend werde dadurch überschattet, während andere sich zuversichtlich zeigten, nach diesem Schritt künftig nicht mehr bloss als «Widmer-Schlumps Fanclub» zu gelten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.