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Es lebe die Steuer-Stimmungsmache!

Diesmal trifft es SVP-Regierungsratskandidat Manfred Bühler: Weil er 2012 nur 200 Franken Einkommen versteuert hat, hackt der Präsident der Berner SP auf ihm rum.

Neuste Beute der Steuerinquisitoren: Manfred Bühler.
Neuste Beute der Steuerinquisitoren: Manfred Bühler.
Andreas Blatter

Wenn das kein Skandal ist. Der Anwalt Manfred Bühler aus Cortébert, der am Sonntag für die SVP einen Sitz in der Berner Regierung erobern soll, hat im Jahr 2012 nur 200 Franken Einkommen versteuert. Publik gemacht hat dies der Fernsehsender TeleBärn, der es notwendig fand, die Steuerausweise aller Regierungsratskandidaten zu beschaffen und öffentlich zu machen. Die Zeitung «Schweiz am Sonntag» ging gestern ebenfalls auf das Thema ein und repetierte die Zahlen. Natürlich musste sie nicht lange suchen, bis sie jemanden fand, der «Skandal» schreit: SP-Präsident Roland Näf ist in solchen Fällen allzeit bereit. Steuerausweise wie denjenigen von Bühler findet er selbstverständlich spontan «skandalös».

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