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Für schlaues Licht fehlt den Gemeinden das Geld

LED-Lampen mit Bewegungsmeldern sind sparsamer und verbessern die Sicherheit. Weil die Gemeinden in den letzten Jahren für neue Strassenbeleuchtungen bereits viel Geld ausgegeben haben, zögern sie.

Teststrecke in Ostermundigen. Die BKW hat mit der Gemeinde im Oberfeldquartier einen Lichtpark eingerichtet. Er zeigt, wie LED mit Bewegungsmeldern funktioniert, und informiert mit Schautafeln über die neue Technik.
Teststrecke in Ostermundigen. Die BKW hat mit der Gemeinde im Oberfeldquartier einen Lichtpark eingerichtet. Er zeigt, wie LED mit Bewegungsmeldern funktioniert, und informiert mit Schautafeln über die neue Technik.
Urs Baumann

Die Behörden wollen Strom sparen und abschalten. Die Bürger wollen Licht. So lässt sich die Diskussion um die nächtliche Strassenbeleuchtung zusammenfassen. In Bern löschte der Kanton im Herbst an fünf viel befahrenen Abschnitten nachts das Licht aus. Weil die Bevölkerung protestierte, brach das Tiefbauamt den Versuch wieder ab. Nachdem Bewohner und Gastwirte reklamiert hatten, brennen in Murten die Lampen wieder länger und bei Veranstaltungen durchgehend. Andere Gemeinden verzichten auf die Sparübung, weil sie böse Reaktionen vermeiden wollen, Ittigen etwa.

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