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Gemeinden wehren sich gegen neue Asylunterkünfte

Weil der Kanton die Gemeinden nicht zur Schaffung von Notunterkünften zwingen kann, bittet er fünf von ihnen um Mithilfe. Drei sagen Nein, eine verweist auf ihre desolate Zivilschutzanlage und die fünfte Gemeinde schweigt.

Die Zivilschutzanlage in Oberhofen: Hier möchte der Kanton dereinst 100 Flüchtlinge unterbringen. Dagegen will sich die Gemeinde nun wehren.
Die Zivilschutzanlage in Oberhofen: Hier möchte der Kanton dereinst 100 Flüchtlinge unterbringen. Dagegen will sich die Gemeinde nun wehren.
Manuel Lopez
Die Gemeinde Ittigen stellt dem Kanton die Zivilschutzanlage Eyfeld als Asylzentrum zur Verfügung (23. Oktober).
Die Gemeinde Ittigen stellt dem Kanton die Zivilschutzanlage Eyfeld als Asylzentrum zur Verfügung (23. Oktober).
Urs Baumann
Auch in Burgdorf wurde deine Asylunterkunft eröffnet. Hier leistete sich Polizeidirektor des Kantons Bern Hans-Jürg Käser einen Faux-Pas mit rassistischen Sprüchen.
Auch in Burgdorf wurde deine Asylunterkunft eröffnet. Hier leistete sich Polizeidirektor des Kantons Bern Hans-Jürg Käser einen Faux-Pas mit rassistischen Sprüchen.
Marcel Bieri
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Fast täglich nimmt der Strom von Asylbewerbern zu, die in die Schweiz und damit auch in den Kanton Bern kommen. Um sie alle unterzubringen, ist der Kanton auf zusätzliche Plätze angewiesen. Wie die Regierung am Mittwoch mitteilte, ersucht die Polizei- und Militärdirektion deshalb die Gemeinden Aarberg, Neuenegg, Oberhofen, Täuffelen und Wohlen, in ihren Zivilschutzanlagen möglichst rasch Notunterkünfte bereitzustellen.

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