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Gerichtspsychiatrie: Machtkämpfe verhindern Chef-Nachfolge

Seit 2012 ist die Leitung des Forensisch Psychiatrischen Dienstes des Kantons Berns verwaist. Machtkämpfe zwischen Uni und Kanton verhinderten bislang eine Nachfolgeregelung.

Der 47-jährige Chefarzt und stellvertretende Direktor der UPD ist ein Anwärter auf den Chefposten.
Der 47-jährige Chefarzt und stellvertretende Direktor der UPD ist ein Anwärter auf den Chefposten.
zvg

Am Donnerstag führt die Leitung der Universität Bern im Hauptgebäude offizielle «Anstellungsverhandlungen» mit Michael Liebrenz. Der 36-Jährige ist zurzeit Oberarzt und Psychiater an der Universität Zürich. Liebrenz soll die seit langem verwaiste Leitung des Forensisch-Psychiatrischen Dienstes (FPD) des Kantons Bern übernehmen. Mehr als merkwürdig an diesem Gespräch über Lohn, Funktion und mögliche spätere Habilitation ist jedoch, dass es gar nicht mit dem topgesetzten Kandidaten stattfindet, sondern mit der Nummer zwei des Auswahlverfahrens.

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