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Grüne drängen auf geordneten Ausstieg aus Atomenergie

Anlässlich des 30. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl betonten die Grünen die Wichtigkeit des Atomausstiegs.

Produziert ab Ende 2019 definitiv keinen Strom mehr: Kernkraftwerk Mühleberg an der Aare bei Bern.
Produziert ab Ende 2019 definitiv keinen Strom mehr: Kernkraftwerk Mühleberg an der Aare bei Bern.
Andreas Blatter

Für die bernischen Grünen ist es höchste Zeit, aus der Atomenergie auszusteigen. Das machten die Delegierten am Dienstag zum 30. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl deutlich.

Die Erinnerung ans Leid der Menschen und die Auswirkungen auf die Umwelt machten deutlich, wie gefährlich Atomkraft sei, teilte die Partei mit. Deshalb brauche es die Atomausstiegs-Initiative der Grünen, die Ende 2016 auf nationaler Ebene vors Volk kommt und maximale Laufzeiten von 45 Jahren für bestehende AKWs fordert.

Im Kanton Bern wird zurzeit der Rückbau des AKW Mühleberg vorbereitet. «Der geordnete Atomausstieg schafft Klarheit und Sicherheit für alle», erklärte dazu Gastreferent Kaspar Schuler, Kampagnenleiter der Allianz Atomausstieg.

Zwei politische Erfolge feierten die bernischen Grünen im ersten Quartal 2016. Zum einen setzten sie sich beim Referendum zu den Prämienverbilligungen durch. Zum anderen sorgte die von ihnen mitlancierte Kulturland-Initiative dafür, dass der Kulturlandschutz nun definitiv im kantonalen Baugesetz verankert ist.

Die Delegierten fassten auch die Parolen zu den eidgenössischen Vorlagen vom 5. Juni. Die bernischen Grünen sagen Ja zur Revision des Asylgesetzes und zur Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Die Nein-Parole fassten sie zum Fortpflanzungsmedizingesetz, ebenso zur Milchkuh- und zur Pro-Service-Public-Initiative.

SDA/ngg

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