Zum Hauptinhalt springen

Gute Perspektiven für Berner Schulabgänger

Im Kanton Bern wissen 19 von 20 Schulabgängern, was sie nach den Sommerferien tun werden. Das ergab die jährliche Umfrage der kantonalen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung.

Drei Viertel der Schulabgänger steigen direkt in eine Berufs- oder Mittelschulausbildung ein.
Drei Viertel der Schulabgänger steigen direkt in eine Berufs- oder Mittelschulausbildung ein.
Archiv BZ/Beat Mathys

Die Ergebnisse der jährlichen Umfrage der kantonalen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung wurden am Dienstag veröffentlicht. Befragt wurden 11'123 Schülerinnen und Schülern, die im Sommer die obligatorische Schulzeit oder ein Brückenangebot beenden. Nur gerade 517 Jugendlichen standen Anfang Juni noch ohne Anschlusslösung da. Ein derart tiefer Wert sei noch nie registriert worden, teilte die bernische Erziehungsdirektion am Dienstag mit.

Besonders erfreulich ist aus ihrer Sicht, dass drei Viertel der Schulabgänger nach dem 9. Schuljahr direkt in eine Berufs- oder Mittelschulausbildung einsteigen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um vier Prozentpunkte, bei Ausländern gar um rund 6 Prozentpunkte.

Die Erhöhung des Direkteinstiegs gehört zu den bildungspolitischen Zielen des Kantons Bern. Denn im interkantonalen Vergleich ist der Anteil der Jugendlichen überdurchschnittlich hoch, die nach der obligatorischen Schule ein Zwischenjahr, ein Praktikum oder einen Sprachaufenthalt einlegen.

SDA/cla

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch