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Heilsarmee im Visier der Wirtschaftsprüfer

Missstände im kantonalen Migrationsdienst: Weil es der Kanton jahrzehntelang versäumt hat, seine Partner zu kontrollieren, ist unklar, wohin die Bundesmillionen versickern. Besonders undurchsichtig geschäftet ausgerechnet die Heilsarmee.

Die Betreuung von Asylbewerbern ist ein Riesengeschäft. Allein im Kanton Bern werden damit jährlich 70 Millionen Franken an Bundesgeldern umgesetzt. Darüber, wofür die Gelder im Detail verwendet werden, herrscht allerdings keine Klarheit. Offenbar ist das Chaos so gross, dass der Kanton Anfang Jahr das Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG beauftragt hat, Licht in den Zahlendschungel zu bringen. «Wir überprüfen die Finanzflüsse», bestätigt Markus Aeschlimann, Geschäftsleiter des Amts für Migration und Personenstand, zu dem der Migrationsdienst gehört.

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