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In der Küche statt im Knast

Geldstrafen und Bussen schmerzen manche mehr als andere. Wer finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, kann seine Schuld deshalb auch anders begleichen – davon profitiert nicht zuletzt der Steuerzahler, wie das Beispiel einer jungen Frau zeigt.

Cedric Fröhlich
Arbeiten statt Geldstrafe oder Gefängnis: Sandra L * am Fliessband in der Küche des Tilia-Pflegezentrums Wittigkofen in der Stadt Bern.
Arbeiten statt Geldstrafe oder Gefängnis: Sandra L * am Fliessband in der Küche des Tilia-Pflegezentrums Wittigkofen in der Stadt Bern.
Urs Baumann

«In meinem Leben ist einiges schiefgelaufen»: Sandra L. * spricht nicht gern über die Vergangenheit. Nervös reibt sich die Mittzwanzigerin über ihre tätowierten Unterarme; ganz so, als wolle sie den schwarzen Stern von ihrem linken Ellbogen wischen. «Ende Monat wurde das Geld jeweils knapp», erzählt sie. «Schon immer.»

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