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In Prêles droht ein neues Defizit

Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (FDP) will das ­Jugendheim Prêles als Ausschaffungsgefängnis nutzen. SVP-Grossrat Samuel Krähenbühl befürchtet Mehrkosten, etwa weil das Betreuungs­verhältnis mit 1:1 zu hoch sei.

Aus für das Jungendheim. In Prêles leben bald Flüchtlinge.
Aus für das Jungendheim. In Prêles leben bald Flüchtlinge.
Keystone
Regierungsrat Hans-Jürg Käser und Experte Peter Seiler erklären, warum aus dem Jugendheim ein Ausschaffungsgefängnis werden soll.
Regierungsrat Hans-Jürg Käser und Experte Peter Seiler erklären, warum aus dem Jugendheim ein Ausschaffungsgefängnis werden soll.
Keystone
Thomas Freytag, Chef des kantonalen Amtes für Freiheitsentzug und Betreuung.
Thomas Freytag, Chef des kantonalen Amtes für Freiheitsentzug und Betreuung.
zvg
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Im Jugendheim Prêles soll auf Anfang 2017 ein Gefängnis mit Platz für 50 ausreisepflichtige Aslybewerber entstehen. Wegen der rückläufigen Jugendkriminalität ist das Heim schlecht ausgelastet. Eine externe Analyse empfahl deshalb die Schliessung des Heims per Ende Jahr. 50 der von der Schliessung betroffenen Mitarbeitenden sollen im neuen Ausschaffungsgefängnis beschäftigt werden.

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