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Initiative gegen Subunternehmerketten kommt vors Volk

Im Kanton Bern kann sich das Volk definitiv zur Initiative gegen Subunternehmerketten äussern. Gewerkschaften und weitere Organisationen haben genügend Unterschriften gesammelt.

Unternehmen sollen nur noch in begründeten Ausnahmefällen einen Auftrag weitergeben können. Dies verlangt die «Volksinitiative für fairen Wettbewerb».
Unternehmen sollen nur noch in begründeten Ausnahmefällen einen Auftrag weitergeben können. Dies verlangt die «Volksinitiative für fairen Wettbewerb».
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Insgesamt 15'879 Unterschriften kamen zusammen, wie die kantonalen Behörden am Donnerstag mitteilten. Nötig für das Zustandekommen einer Initiative sind 15'000 Unterschriften.

Die «Volksinitiative für fairen Wettbewerb» verlangt bei öffentlichen Aufträgen ein Verbot von Subunternehmerketten. Unternehmen sollen nur noch in begründeten Ausnahmefällen einen Auftrag weitergeben können. Die Initianten wollen so verhindern, dass öffentliche Aufträge zu Spekulationsobjekten werden.

Dem Initiativkomitee gehören nebst Gewerkschaften und Parteien auch Unternehmer aus dem Schreinerei-, Maler- und Plattenlegergewerbe an. Aus ihrer Sicht hebeln Subunternehmerketten den Wettbewerb aus und führen zu Lohndumping.

SDA/chh

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