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Junge EVP scheitert mit Initiative gegen überrissene Grossratslöhne

Die Initiative gegen überrissene Grossratslöhne im Kanton Bern kommt nicht zustande. Die Junge EVP hat kurz vor Ende der Sammelfrist weniger als 5000 Unterschriften beisammen.

Die Lohnerhöhung der Berner Grossräte kommt nicht vors Volk. Die Initiative der Jungen EVP kommt nicht zustande.
Die Lohnerhöhung der Berner Grossräte kommt nicht vors Volk. Die Initiative der Jungen EVP kommt nicht zustande.
Urs Baumann

Im Kanton Bern kommt die Initiative gegen überrissene Grossratslöhne nicht zustande. Die Junge EVP hat kurz vor Ablauf der Sammelfrist nicht einmal 5000 Unterschriften zusammen, wie Radio Canal 3 am Freitag berichtete.

Nötig wären 15'000 Unterschriften. «Wir sind ein bisschen enttäuscht, dass wir mit unserem Anliegen nicht auf ein grösseres Echo gestossen sind», sagte Lukas Zimmermann vom Initiativkomitee dem Radiosender. Die junge EVP hat nur 150 Mitglieder. Unterstützung fand ihr Anliegen einzig bei den Jungen Grünen.

Der bernische Grosse Rat hatte im November 2013 - mitten in der grossen Spardebatte - eine Erhöhung der eigenen Entschädigungen bestätigt. Die Junge EVP wollte den Beschluss vors Volk bringen. Doch habe sich gezeigt, dass die Vorlage nicht referendumsfähig sei. Deshalb lancierte die Partei eine Initiative: Künftig solle das Volk das letzte Wort haben. Denn es gehe nicht an, dass ein Angestellter seinen Lohn selbst bestimme.

SDA/tag

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