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Kanton: 42 Millionen für das Polycom-Funknetz

Mit 91 zu 15 Stimmen genehmigte der Grosse Rat den Kredit für die Erneuerung des Sicherheitsfunksystems Polycom. Er beläuft sich auf 41,74 Millionen Franken.

Das Sicherheitsfunksystem Polycom ermöglicht den direkten Funkkontakt zwischen Polizei, Feuerwehr, Rettungswesen, Grenzwacht und Zivilschutz.
Das Sicherheitsfunksystem Polycom ermöglicht den direkten Funkkontakt zwischen Polizei, Feuerwehr, Rettungswesen, Grenzwacht und Zivilschutz.
zvg

Der Kanton Bern kann 41,74 Millionen Franken für die Erneuerung des Sicherheitsfunksystems Polycom aufwenden. Mit 91 zu 15 Stimmen genehmigte der Grosse Rat am Donnerstag den entsprechenden Kredit.

Wie die 44 Enthaltungen zeigen, hielt sich die Begeisterung in engen Grenzen. Noch 2015 habe die Finanzkontrolle erklärt, 13 Millionen seien ausreichend für die Erneuerung. Die massive Kostensteigerung bezeichneten mehrere Sprecher als Ärgernis. Der Regierungsrat habe weder umfassend noch transparent über das Geschäft informiert.

Polizeidirektor Hans-Jürg Käser wies die Vorwürfe zurück. Bei den knapp 42 Millionen Franken handle es sich um einen Bruttokredit. Ziehe man den Anteil des Bundes ab und die fast zehn Millionen Franken, die für den Ersatz der Endgeräte so oder so aufgewendet werden müssten, bleibe ein Nettokredit von etwa 23 Millionen.

Das Polycom-Funknetz ist ein Projekt des Bundes. Es ermöglicht den direkten Funkkontakt zwischen Polizei, Feuerwehr, Rettungswesen, Grenzwacht und Zivilschutz.

SDA/ngg

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