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Kanton baut Angebot an subventionierten Kitaplätzen aus

Mehr subventionierte Plätze in Kindertagesstätten und mehr Betreuungsstunden bei Tagesfamilien: Der Kanton Bern unterstützt 28 Gemeinden beim Ausbau des Angebots.

Der Kanton subventioniert weitere Kita-Plätze.
Der Kanton subventioniert weitere Kita-Plätze.
Marcel Bieri

Mehr subventionierte Plätze in Kindertagesstätten und mehr Betreuungsstunden bei Tagesfamilien: Der Kanton Bern unterstützt 28 Gemeinden beim Ausbau des Angebots.

Grundlage dafür ist das Konzept frühe Förderung, das der bernische Grosse Rat im Herbst 2012 gutgeheissen hatte. Die Umsetzung dieses Konzepts ist inzwischen angelaufen. Gemeinden können Gesuche für zusätzliche Plätze und Betreuungsstunden stellen.

Grosse Nachfrage

Die Nachfrage nach subventionierten Plätzen sei weiterhin gross, schreibt die bernische Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) in einer Mitteilung vom Montag. Im laufenden Jahr stellt der Kanton Bern für zusätzliche Plätze und Betreuungsstunden rund zwei Millionen Franken zur Verfügung.

29 Gemeinden haben Gesuche für den Ausbau ihrer Angebote in der familienergänzenden Kinderbetreuung im Umfang von acht Millionen gestellt, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht. Nicht alle Begehren konnte der Kanton bewilligen.

28 Gemeinden können jedoch ihr Angebot ausbauen, wie die GEF weiter mitteilte. Dadurch entstehen 124 neue Kitaplätze und zusätzliche 75'200 Betreuungsstunden bei Tagesfamilien.

Damit verfügt der Kanton Bern ab Sommer 2014 insgesamt über 3400 subventionierte Kitaplätze und rund 1,8 Millionen mitfinanzierte Betreuungsstunden bei Tagesfamilien.

Bern nicht berücksichtigt

Zu den 28 berücksichtigten Gemeinden gehören unter anderem grosse Gemeinden wie Biel, Thun, Köniz oder Burgdorf, aber auch kleinere und ländliche Gemeinden, wie Bönigen oder Madiswil.

Für die Bewilligung der Gesuche hat die GEF nach eigenen Angaben auch die regionale Verteilung der Angebote berücksichtigt. Aus diesem Grund bewilligte sie beispielsweise Gesuche aus der Stadt Bern nicht. Obschon in Bern die Nachfrage nach solchen Plätzen nach wie vor gross ist, besteht dort bereits ein grosses Angebot.

Gesuche aus Biel bewilligt

Die Gesuche aus Biel hingegen wurden bewilligt, da diese Stadt Nachholbedarf habe. Biel wird zudem mit den Gemeinden Bern, Langenthal und Ostermundigen weiterhin das kantonal mitfinanzierte Hausbesuchsprogramm «schritt:weise» durchführen. Nach einer Pilotphase wird dieses Programm ab dem laufenden Jahr vom Kanton als Regelangebot unterstützt.

Die frühe Förderung ist ein Massnahmenpaket, mit dem der Kanton mehrere Ziele auf einmal verfolgt: die frühe Integration, die Förderung der Gesundheit der Kinder, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Unterstützung der Eltern.

SDA/js

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