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Kanton Bern begrüsst Chlorothalonil-Verbot

Der Kanton Bern reagierte erfreut über das Chlorothalonil-Verbot des Bundes. Im Seeland und Oberaargau wurden im Sommer zu hohe Chlorothalonil-Rückstände im Trinkwasser festgestellt.

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Ab sofort darf auch im Kanton Bern das Fungizid Chorothalonil nicht mehr auf den Feldern ausgebracht werden.
Ab sofort darf auch im Kanton Bern das Fungizid Chorothalonil nicht mehr auf den Feldern ausgebracht werden.
Nicole Philipp

Der Kanton Bern hat am Donnerstag erfreut auf das Chlorothalonil-Verbot des Bundes reagiert. Mit der sofortigen Aufhebung der Zulassung des Fungizids Chorothalonil trage der Bund der Verunsicherung der Bevölkerung Rechnung.

Anfang Dezember hatte die Berner Kantonsregierung ein Verbot des Pflanzenschutzwirkstoffs gefordert. Chlorothalonil steht im Verdacht, krebserregend zu sein.

Zu hohe Chlorothalonil-Rückstände im Trinkwasser hatten im Sommer für Schlagzeilen gesorgt. Im Kanton Bern sind namentlich Trinkwasserfassungen im Seeland und Oberaargau betroffen.

Die betroffene Bevölkerung war verunsichert. Das Kantonsparlament teilte die Bedenken und überwies Ende November einen Vorstoss, der Massnahmen für sauberes Trinkwasser forderte.

In der Europäischen Union ist Chlorothalonil bereits seit geraumer Zeit verboten. Am Donnerstag hat das Bundesamt für Landwirtschaft nun auch die sofortige Aufhebung der Zulassung von Chlorothalonil verfügt.

(SDA)

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