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Kanton Bern pflegt Kontakte zu Shanghai - «Erst säen, dann ernten»

Eine Delegation aus Shanghai hat am Freitag den Kanton Bern besucht. Die Gäste aus China können sich eine intensivere Kooperation in Wirtschaftsfragen, Wissenschaft und Forschung vorstellen.

Rickenbacher und Minggui treffen sich in Bern.
Rickenbacher und Minggui treffen sich in Bern.
Beat Mathys

Das sagte Mao Minggui als Leiter der Delegation vor Journalisten in Bern. Als Beispiele nannte er die Informatik, die Medizinaltechnik sowie Fragen der nachhaltigen Entwicklung und der Energieeffizienz. Mao Minggui präsidiert den Volkskongress im Distrikt Xuhui. Die Kontakte zu Bern kamen im Mai zustande, als eine Berner Delegation die Weltausstellung in Shanghai besuchte.

Der Gegenbesuch führte die Gäste aus China am Freitag nach Interlaken und Bern. Auf dem Programm stand unter anderem ein Besuch bei der Wander AG. Die Delegation weilt mehrere Tage in der Schweiz.

Keine konkreten Projekte vereinbart

Der bernische Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher räumte ein, dass keine konkreten Projekte der Zusammenarbeit vereinbart worden seien. In China sei es wichtig, zuerst zu säen und dann eine gewisse Zeit zu warten, ehe man die Ernte einfahren könne, sagte er zur Begründung.

Eine Zusammenarbeit könne er sich zum Beispiel im Bereich des Wissens- und Technologietransfers vorstellen. Schon in Shanghai hatte die Berner Delegation grosses Interesse am Berner Fachwissen in der Energie- und Umwelttechnik festgestellt.

SDA/vh

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