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Kanton Bern will digitale Akten statt neues Papier-Archiv

Das Papierzeitalter soll in der bernischen Kantonsverwaltung bald zu Ende gehen. Bis 2022 will der Kanton die Akten der Zentralverwaltung hauptsächlich elektronisch führen und archivieren.

In der bernischen Kantonsverwaltung sollen Akten bald nur noch elektronisch archiviert werden (Symbolbild).
In der bernischen Kantonsverwaltung sollen Akten bald nur noch elektronisch archiviert werden (Symbolbild).
Keystone

Für die Beschaffung und Bereitstellung der technischen Infrastruktur beantragt der Regierungsrat einen Rahmenkredit von 15,5 Millionen Franken. Das letzte Wort hat das Parlament in der September-Session, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte.

Heute werden die Akten noch mehrheitlich in Papierform geführt. Jährlich fallen so Dokumente im Umfang von 500 Laufmetern an. Bliebe der Kanton beim Papier, müsste das Staatsarchiv in den nächsten 10 bis 15 Jahren ein Aussendepot bauen. Das würde etwa 50 Millionen Franken kosten, gibt die Staatskanzlei zu bedenken.

SDA/ima

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