Zum Hauptinhalt springen

Kanton Bern will Kinder früh fördern

Mit gezielter Förderung sollen schon kleine Kinder im Kanton Bern eine möglichst gute Ausgangslage für ihren weiteren Lebensweg erhalten. Die Regierung erhofft sich von der Frühförderung unter anderem ein vermindertes Armutsrisiko.

Die Frühförderung soll im Kanton Bern künftig einen hohen Stellenwert erhalten.
Die Frühförderung soll im Kanton Bern künftig einen hohen Stellenwert erhalten.
Iris Andermatt

Der Regierungsrat ist überzeugt, dass sich Investitionen in die Förderung von Familien mit Kindern im Vorschulalter auszahlen, wie er in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. In einem Konzept hat die Regierung eine Auslegeordnung der vom Kanton mitfinanzierten Frühforderungs-Angebote gemacht. Dazu zählen unter anderem die Mütter- und Väterberatung, die Erziehungsberatung oder die heilpädagogische Früherziehung.

Gleichzeitig hat die Regierung auch Ideen zur strategischen Ausrichtung der Frühförderung skizziert. Wert legt der Regierungsrat insbesondere auf eine frühe Sprachförderung und eine bessere Früherkennung von Auffälligkeiten. Zudem sollten die Angebote besser vernetzt werden.

Mit dem Konzept Frühförderung kommt die Regierung einem Auftrag des Parlaments nach. Der Grosse Rat überwies 2009 eine Motion von Philippe Messerli (EVP/Nidau). Das Kantonsparlament wird das Konzept voraussichtlich im September beraten.

SDA/dln

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch