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Kanton Bern zentralisiert Beschaffung

Ab 2015 sollen fünf zentrale Beschaffungsstellen den Einkauf von Infrastruktur und Materialien für die Berner Kantonsverwaltung erledigen.

Büromaterial und -möbel, Kurierdienstleistungen, Fahrzeuge, Computer: Künftig sollen kantonale Ämter ihre Infrastruktur nicht mehr einzeln beschaffen müssen.
Büromaterial und -möbel, Kurierdienstleistungen, Fahrzeuge, Computer: Künftig sollen kantonale Ämter ihre Infrastruktur nicht mehr einzeln beschaffen müssen.
Keystone

Fünf neue Beschaffungsstellen sollen ab 2015 dazu beitragen, dass der Einkauf der Berner Kantonsverwaltung professioneller abläuft und damit auch rund sieben Millionen Franken pro Jahr gespart werden können, wie die Regierung hofft. Ausserdem soll mit dieser neuen Struktur Korruption verhindert werden, wie der Regierungsrat in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt.

Künftig werden also viele Produkte und Dienstleistungen nicht mehr durch jedes einzelne Amt selber beschafft. Die fünf Beschaffungsstellen werden bei der Finanzverwaltung, der Staatskanzlei, der Kantonspolizei, dem Amt für Informatik und Organisation und dem Amt für Grundstücke betrieben.

Zu den Warengruppen, die zentral beschafft werden, gehören unter anderem Versicherungsverträge, Büromaterial, Kurier- und Postdienstleistungen, Fahrzeuge, Treibstoffe, Computer und Drucker oder Leistungen für den Gebäudebetrieb und Büromobiliar.

SDA/mb

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