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Kantonale Psychiatrien sind für die Zukunft gerüstet

Ab dem 1. Januar sind die kantonalen Psychiatrien selbstständig. Die Regierung ist überzeugt, dass damit die Basis für eine gute und effiziente Weiterentwicklung der psychiatrischen Versorgung sichergestellt ist.

Die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (Bild)), das Psychiatriezentrum Münsingen und die Psychiatrischen Dienste Biel-Seeland – Berner Jura gehen am 1. Januar in die Selbstständigkeit.
Die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (Bild)), das Psychiatriezentrum Münsingen und die Psychiatrischen Dienste Biel-Seeland – Berner Jura gehen am 1. Januar in die Selbstständigkeit.
Daniel Fuchs

Die letzten Vorbereitungen für die Verselbstständigung der drei kantonalen Psychiatrien sind abgeschlossen. Wie der Kanton mitteilt, haben die ausserordentlichen Generalversammlungen der neuen Aktiengesellschaften die von der Regierung vorgeschlagenen Verwaltungsräte gewählt, der Kapitalerhöhung und den erforderlichen Änderungen der Statuten zugestimmt.

Damit gehen die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD), das Psychiatriezentrum Münsingen (PZM) und die Psychiatrischen Dienste Biel-Seeland – Berner Jura (PDBBJ) am 1. Januar in die Selbstständigkeit. Sie werden als privatrechtliche Aktiengesellschaften geführt und die Namen Universitäre Psychiatrische Dienste Bern (UPD) AG, PZM Psychiatriezentrum Münsingen AG und Réseau santé mentale (RSM) SA tragen.

Der Anstoss für die Ausgliederung gab der Grosse Rat 2013 mit der Revision des Spitalversorgungsgesetzes. Seit Anfang des Jahres erfolgten die Umsetzungsarbeiten, unter anderem mit der Gründung privatrechtlicher Aktiengesellschaften. Zur Kapitalausstattung der Aktiengesellschaften werden ihnen als Sacheinlage die bisherigen Betriebe übertragen.

Zusätzlich legt der Kanton weitere Mittel bar in die Aktiengesellschaften ein. Laut der Regierung wird das Eigenkapital und damit die Beteiligung des Kantons als Alleinaktionär insgesamt rund 139,9 Millionen Franken betragen. Das Kapital bei der UPD AG wird auf 39,4 Millionen, bei der PZM AG auf 34,9 Millionen und bei der RSM SA auf 3,85 Millionen Franken festgelegt.

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