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Kommission befürwortet Kredit zur Reduktion des Berner Bauinventars

Die kantonale Denkmalpflege soll das Inventar überarbeiten und 12'000 geschützte Objekte streichen. Die zuständige Kommission des Grossen Rates bewilligte den dafür nötigen Kredit von fast 3 Millionen Franken.

Nicht mehr unter Schutz: Die Siedlung Wylergut im Norden Berns.
Nicht mehr unter Schutz: Die Siedlung Wylergut im Norden Berns.
Andreas Blatter
Freude bei Anwohnern: Urs Dürmüller, Marianna Zimmermann.
Freude bei Anwohnern: Urs Dürmüller, Marianna Zimmermann.
Urs Baumann
Dieses Gebäude im Zentrum von Lyss würde bei einer Reduktion auf 7% aus der Liste  der Inventarobjekte  gestrichen.
Dieses Gebäude im Zentrum von Lyss würde bei einer Reduktion auf 7% aus der Liste der Inventarobjekte gestrichen.
zvg
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Die Bildungskommission des Grossen Rates befürwortet den 2,9-Millionen-Kredit zur Reduktion des bernischen Bauinventars. Mit dem Geld soll die Denkmalpflege das Inventar überarbeiten und bis 2020 rund 12'000 der insgesamt 39'000 geschützten Objekte daraus entlassen.

Die Überarbeitung des Bauinventars geht auf eine Forderung des Grossen Rats zurück: Mit Planungserklärungen hatte das bernische Kantonsparlament 2015 eine Reduktion der Inventarobjekte verlangt. Bei der Baugesetzrevision legte er gesetzlich fest, dass der Bestand der im Bauinventar erfassten Objekte maximal 7 Prozent des gesamtkantonalen Baubestandes betragen darf.

In Bezug auf Bauvorhaben an geschützten Bauten betonte die Kommission nochmals die Wichtigkeit von transparenten Informationen, einer aktiven Rollenklärung und einer offenen und verbesserten Kommunikation, wie sie am Donnerstag mitteilte. In der Novembersession beugt sich der Grosse Rat über die Kreditvorlage.

(SDA)

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