Kommission runzelt Stirn wegen Witzwil-Sanierungskosten

Die Strafanstalt Witzwil soll mit 56 Millionen Franken saniert werden. Der zuständigen Grossratskommission ist dies zu teuer.

Die Gelder für die Sanierung sollen von 56,16 Millionen Franken auf 51,36 Millionen Franken gekürzt werden.

Die Gelder für die Sanierung sollen von 56,16 Millionen Franken auf 51,36 Millionen Franken gekürzt werden.

Die Gebäude der Strafanstalt Witzwil sollen saniert werden, aber günstiger als die Regierung dies vorschlägt. Diese Empfehlung gibt die grossrätliche Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission dem Parlament ab. Sie zeigt sich erstaunt über die hohen Kosten.

Der Kredit ist für die kommende Septembersession des bernischen Grossen Rats traktandiert. Insgesamt elf Gebäude auf dem Areal der Justizvollzugsanstalt Witzwil befinden sich in einem schlechten Bauzustand und sollen saniert werden. Unter anderem ist geplant, das ehemalige Verwalterhaus in Stand zu setzen und für eine Aussenwohngruppe des Arbeitsexternats einzurichten.

Weil die Sanierung dringend ist, empfiehlt die Kommission den Kredit zur Annahme. Allerdings sollen die Gelder von 56,16 Millionen Franken auf 51,36 Millionen Franken gekürzt werden. Die Kommission zeigt sich in einer Mitteilung vom Freitag erstaunt, dass die Baukosten deutlich über den Annahmen liegen.

Beim Projektierungskredit sei die Regierung noch von rund 52 Millionen Franken ausgegangen, hält die Kommission fest. Darin sei sogar ein Neubau für die Aussenwohngruppe inbegriffen gewesen, der mittlerweile nicht mehr zur Diskussion stehe.

tag/sda

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