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Kulturpreis 2011 des Kantons Bern geht an Radio RaBe

Das Stadtberner Radio RaBe erhält den mit 30'000 Franken dotierten Kulturpreis 2011 des Kantons Bern. Die kulturellen Kommissionen honorieren damit eine aus ihrer Sicht «wichtige Kulturinitiative». Radio RaBe gibt es seit 15 Jahren.

Mitarbeiterinnen von Radio RaBe beim Moderieren der Sendung «Interradional».
Mitarbeiterinnen von Radio RaBe beim Moderieren der Sendung «Interradional».
Urs Baumann

Das Amt für Kultur des Kantons Bern begründete am Freitag die Vergabe des Preises folgendermassen: «In einer Medienumgebung, die stark von Standardisierungstendenzen, kommerziellen Vorgaben und quotenabhängiger Unterhaltung geprägt ist, behauptet sich RaBe als Kultursender, der sich Vielfalt, Pluralismus, Mehrsprachigkeit und soziales Engagement auf die Fahnen schreibt.»

Mit 15 Sprachen über den Äther

RaBe sendet in 15 Sprachen, führt gegen 30 verschiedene Musiksendungen im Programm und berichtet über Politik, Kultur und Gesellschaft. Vor allem aber lebt der Sender von viel freiwilligem Engagement seiner Macherinnen und Macher und seiner Vereinsmitglieder. RaBe sendet vom Bantiger und ist in einem Umkreis von rund 40 Kilometern von Bern zu empfangen. Verschiedene Kabelfrequenzen und Internetangebote machen das Programm auch einem weiteren Kreis zugänglich.

Ohne RaBe fehlte dem Kanton Bern «eine wichtige alternative Stimme des Kulturlebens», hiess es weiter. Der Kanton würdige deshalb dieses Engagement mit dem Kulturpreis 2011.

Wie am Freitag weiter bekannt wurde, geht der mit 10'000 Franken dotierte Kulturvermittlungspreis 2011 an den Theaterschaffenden Germain Meyer. Meyer habe mit seinem vielseitigen Engagement seit über 30 Jahren das gesamte Theaterleben im Jura geprägt, so der Kanton Bern.

Die öffentliche Preisverleihung findet am 22. September 2011 statt.

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