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Lehrer und Kantonspersonal erhalten ein Prozent mehr Lohn

Der Regierungsrat hat die Löhne des Kantonspersonals und der Lehrkräfte um ein Prozent angehoben. Ausserdem sollen Angestellte individuell von Erhöhungen profitieren.

Kantonspersonal und Lehrkräfte erhalten mehr Lohn. Der Regierungsrat hat die Lohnsumme fürs kommende Jahr um ein Prozent angehoben.
Kantonspersonal und Lehrkräfte erhalten mehr Lohn. Der Regierungsrat hat die Lohnsumme fürs kommende Jahr um ein Prozent angehoben.
Andreas Blatter

Gestützt auf das vom Grossen Rat in der Novembersession verabschiedete Budget 2014 hat der Regierungsrat das Lohnbudget 2014 für das Kantonspersonal und die Lehrkräfte um ein Prozent erhöht. Das teilt der Regierungrat am Donnerstagmorgen mit.

Berücksichtigt sei dabei als ASP-Massnahme eine Kürzung des ursprünglich geplanten Lohnsummenwachstums von 1,5 Prozent auf 1 Prozent, heisst es weiter. Das entspreche einem Sparbeitrag des Personals von 32 Millionen Franken.

Lohnrückstand verhindern

Zusammen mit der Verwendung des Rotationsgewinns von 0,5 Prozent stünden für individuelle Lohnanpassungen auf den 1. Januar 2014 beim Kantonspersonal bzw. 1. August 2014 bei den Lehrkräften 1,5 Prozent der Lohnsumme zur Verfügung.

Anlass dafür war die Verabschiedung der Teilrevision des Lehreranstellungsgesetzes und des Personalgesetzes in der vergangenen Septembersession, bei der das Ziel gesetzt wurde, den Lohnrückstand im Vergleich zur Konkurrenz nicht noch weiter anwachsen zu lassen.

Da auf Ende 2013 keine Teuerung der Lebenshaltungskosten auszugleichen sei, werde damit ein weiteres Anwachsen des Lohnrückstandes mit individuellen Lohnmassnahmen von durchschnittlich 1,5 Prozent verhindert.

Jüngere Lehrkräfte profitieren

Die Lohnmassnahmen 2014 werden beim Kantonspersonal leistungsbezogen und individuell vollzogen. Dies ermöglicht es, Mitarbeitenden mit ausgeprägtem Lohnrückstand und einwandfreien Leistungen in Einzelfällen einen zusätzlichen Lohnaufstieg zu gewähren.

Bei den Lehrkräften erfolgt der Lohnaufstieg innerhalb der zur Verfügung stehenden 1,5 Prozent der Lohnsumme einheitlich in drei Berufserfahrungskategorien nach dem Prinzip, dass jüngere Lehrkräfte höhere Lohnverbesserungen erhalten sollen als solche mit 18 oder mehr Jahren Berufserfahrung.

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