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Macht es Freude, in Bern zu regieren?

Wer sich in die Regierung des Kantons Bern wählen lässt, muss auf einiges gefasst sein: viel Stress, viel Kritik, viel Häme, viel Frust. Null Mitgefühl. Was treibt jemanden dazu, für dieses Amt zu kämpfen?

Hart im Nehmen und trotzdem bereit, weiterzuregieren. Der Berner Regierungsrat (von links: Rickenbacher, Perrenoud, Egger, Staatsschreiber Auer, Neuhaus, Sprecher Kräuchi, Käser, Pulver, Simon) im Sitzungszimmer.
Hart im Nehmen und trotzdem bereit, weiterzuregieren. Der Berner Regierungsrat (von links: Rickenbacher, Perrenoud, Egger, Staatsschreiber Auer, Neuhaus, Sprecher Kräuchi, Käser, Pulver, Simon) im Sitzungszimmer.
Susanne Keller
Geschafft. Beatrice Simon, Finanzdirektorin.
Geschafft. Beatrice Simon, Finanzdirektorin.
Andreas Blatter
Besorgt, belastet, bedrängt. Bernhard Pulver, Bildungsdirektor.
Besorgt, belastet, bedrängt. Bernhard Pulver, Bildungsdirektor.
Beat Mathys
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Vor zwei Wochen, Samstagmorgen, 9.30 Uhr, Casinoplatz Bern. Die Bise zieht, man mag kaum stehen bleiben. Philippe Perrenoud und Bernhard Pulver, amtierende Berner Regierungsräte, verantwortlich für je ein paar Tausend Mitarbeitende, Jahresverdienst 276'000 Franken, stehen mit sonnigem Lächeln im Wind. Sekundiert von einer Handvoll Freiwilligen ihrer Parteien, sprechen sie die paar versprengten Passanten einzeln an.

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