Zum Hauptinhalt springen

Mathematik-Genie beehrt Bern

Der französische Mathematiker Cédric Villani gilt als einer der Besten seiner Zunft. Der vielfach Ausgezeichnete hält in Bern drei öffentliche Vorträge.

Professor Cédric Villani und seine Kapriolen: Der Showman, Dandy und geniale Mathematiker besucht nächste Woche die Universität Bern.
Professor Cédric Villani und seine Kapriolen: Der Showman, Dandy und geniale Mathematiker besucht nächste Woche die Universität Bern.
Keystone

Alle sind von ihm entzückt, aber kaum jemand versteht ihn. Ersteres bezieht sich auf sein Outfit, das Nichtverstehen aber auf sein Metier. Die Rede ist vom 40-jährigen Mathematikgenie Cédric Villani. Mit 35 wurde er als bislang jüngster Direktor des renommierten Instituts Henri Poincaré in Paris gewählt. Poincaré war ein brillanter Mathematiker, der Mitte des 19.Jahrhunderts geboren wurde. Cédric Villani scheint – rein äusserlich – auch aus dieser Zeit zu stammen: Distinguiert schwarz gekleidet, Gilet und Gehrock, schwarze, lange Haare mit strengem Scheitel auf dem Kopf und einer überdimensionierten, kunstvoll gebundenen Seidenschleife um den Hals, tritt er in Hörsälen und vor Kameras auf. Und immer schmückt eine grosse Spinnenbrosche die linke Seite des Revers.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.