Medikamente für Schwerkranke: Kanton Bern für Übergangslösung

Schwerkranke sollen Zugang zu neuen Medikamenten erhalten. Dabei unterstützt die Gesundheits- und Sozialkommission (GSoK) den bernischen Grossen Rat.

Die Finanzierung neuer, bereits zugelassener Medikamente und Therapien sind auf gesamtschweizerischer Ebene noch nicht geregelt. (Thomas Wüthrich/Symbolbild)

Die Finanzierung neuer, bereits zugelassener Medikamente und Therapien sind auf gesamtschweizerischer Ebene noch nicht geregelt. (Thomas Wüthrich/Symbolbild)

Die Gesundheits- und Sozialkommission (GSoK) des bernischen Grossen Rates unterstützt Pläne des Kantons, Schwerkranken den Zugang zu neuen Medikamenten sicherzustellen. Das teilte die GSoK am Donnerstag mit.

Dass die Finanzierung neuer, bereits zugelassener Medikamente und Therapien auf gesamtschweizerischer Ebene noch nicht geregelt ist, sorgte in der Kommission für Unmut, wie aus dem Communiqué hervorgeht.

Eine Kostengutsprache soll sicherstellen, dass Berner Patienten in einer lebensbedrohlichen Situation nicht auf solche Medikamente und Therapien verzichten müssen. Die Übergangslösung soll gelten, bis eine gesamtschweizerische Lösung vorliegt. Erfolgen soll die Finanzierung über den Rahmenkredit 2020-2023 für weitere Beiträge im Rahmen des Spitalversorgungsgesetzes.

Die GSoK unterstützt den Kredit einstimmig. Mit den knapp 300 Millionen Franken sollen Leistungen im Spitalwesen abgegolten werden, welche die Versorgungssicherheit gewährleisten helfen.

sma/sda

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