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Mehr Rechte für Prostituierte

In der Januarsession berät der Grosse Rat das neue Prostitutionsgesetz. Darin will die Regierung die Prostitution auf der Strasse und in Bordellen regeln und so den Schutz der Sexarbeiterinnen erhöhen. Kernstück ist die Bewilligungspflicht.

Bessere Arbeitsbedingungen und mehr Schutz vor Ausbeutung – was der Grosse Rat 2009 beschlossen hat, liegt nun als Gesetzesentwurf vor und soll in der nächste Woche beginnenden Januarsession des Kantonsparlaments behandelt werden. Laut Marianne Schenk (BDP, Schüpfen), Vizepräsidentin der vorberatenden Kommission, ist die Vorlage weitgehend unbestritten. Prostitution sei seit siebzig Jahren legal und ein Gewerbe wie jedes andere auch, so Schenk. «Deshalb ist es wichtig, Rechte und Pflichten der Prostituierten gesetzlich zu regeln.»

Lohn soll einforderbar sein

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