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Nagra-Gelder für die Uni Bern

Nuklearexperte Marcos Buser nimmt die Universität Bern ins Visier. Das geologische Institut sei in «wesentlichen Teilen» von der Nagra finanziert, sagt er.

Das geologische Institut der Uni Bern: Nuklearexperte Marcos Buser sagt, das Institut werde von der Nagra finanziert – und sei nicht unabhängig.
Das geologische Institut der Uni Bern: Nuklearexperte Marcos Buser sagt, das Institut werde von der Nagra finanziert – und sei nicht unabhängig.
Adriana Bella

Marcos Buser hat viel Staub aufgewirbelt: Knall auf Fall ist der Geologe aus der Kommission für nukleare Sicherheit (KNS) zurückgetreten. Buser, ein Spezialist für nukleare Abfälle, macht den Behörden schwere Filzvorwürfe. Ins Visier nimmt er das Bundesamt für Energie (BFE), das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) sowie die Genossenschaft zur Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) – sie alle steckten unter einer Decke, kritisiert Buser. Die Suche nach einem geeigneten Standort für die Tiefenlagerung radioaktiver Abfälle laufe aus dem Ruder (Ausgabe von gestern).

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