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Nehmerkanton Bern sieht sich «keineswegs reformschwach»

Rund 1,7 Millionen Franken mehr bezieht der Kanton Bern nächstes Jahr aus dem Finanzausgleich. Trotzdem bemühe sich der Kanton, auf tiefere Nettoausgleichszahlungen hinzuarbeiten.

Für Gerhard Engel, der stellvertretende Generalsekretär der bernischen Finanzdirektion, arbeite der Kanton auf tiefere Nettoausgleichszahlungen hin.
Für Gerhard Engel, der stellvertretende Generalsekretär der bernischen Finanzdirektion, arbeite der Kanton auf tiefere Nettoausgleichszahlungen hin.
Keystone

Der Kanton Bern erhält nächstes Jahr rund 1,7 Millionen Franken mehr aus dem Finanzausgleich.Bei einem Gesamtvolumen von rund 1,23 Milliarden Franken sei das Ausmass der Nettoausgleichszahlungen also recht stabil, stellt die kantonale Finanzdirektion fest.

Auf den ersten Blick erstaunlich sei, dass der Betrag pro Kopf leicht rückläufig sei, sagte der stellvertretende Generalsekretär der bernischen Finanzdirektion Gerhard Engel am Dienstag auf Anfrage. Dass der Betrag von 1258 auf 1253 Franken pro Einwohner sank, sei eine Folge des Bevölkerungswachstums.

Engel widersprach der oft geäusserten Kritik, für Nehmerkantone gebe es wenig Anreize, sich zu verbessern, weil dann die Nettoausgleichszahlungen zurückgehen könnten. «Der Kanton Bern beispielsweise ist keineswegs reformschwach», betonte Engel. Jeder Kanton sei bemüht, sich zu verbessern und auf tiefere Nettoausgleichszahlungen hinzuarbeiten. «Das zeigt sich etwa bei der Bildung und auch in anderen Bereichen», so Engel.

SDA/lub

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