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Offshore-Firmen der Ammann-Gruppe: Skandal oder Zeitgeist?

Ein Gutachten wirft ein neues Licht auf den Steuerstreit um die Ammann-Gruppe. Die Schweiz verbietet hiesigen Unternehmen Methoden, mit denen sie in Vergangenheit zahlreiche ausländische Firmen anlockte.

Fabian Schäfer
Urs Behnisch (links), Steuerberater und Professor für Steuerrecht, und Werner A. Räber, Zuger Steuerexperte.
Urs Behnisch (links), Steuerberater und Professor für Steuerrecht, und Werner A. Räber, Zuger Steuerexperte.
zvg

Eine ominöse Aktennotiz sorgte im Herbst 2014 für Aufregung. Die «Rundschau» hatte sie veröffentlicht und so den sowieso schon heftigen Steuerstreit um das Berner Maschinenbauunternehmen Ammann neu belebt. Dieses führte früher Offshore-Tochtergesellschaften in Jersey und Luxemburg.

Dass der Konzern des heutigen Bundesrats Johann Schneider-Ammann damit Steuern sparte, ist klar. Umstritten ist jedoch, ob er Steuern umgangen hat, was nicht erlaubt wäre. Und ob die Berner Steuerverwaltung dies bewusst duldete.

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