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Pulver macht den Staatsangestellten Hoffnung

Berns Staatsangestellte dürfen offenbar trotz oder gerade wegen der Angebots- und Strukturüberprüfung (ASP 2014) des Kantons auf mehr Lohn hoffen.

Mehr Lohn für die Staatsangestellten: Regierungsrat Bernhard Pulver ist zuversichtlich.
Mehr Lohn für die Staatsangestellten: Regierungsrat Bernhard Pulver ist zuversichtlich.
Urs Baumann

Regierungsrat Bernhard Pulver äusserte sich jedenfalls vor dem Bernischen Staatspersonalverband (BSPV) in diesem Sinn.

Der kantonale Erziehungsdirektor sagte in einem Referat zu Beginnder Abgeordnetenversammlung des BSPV am Freitag im Berner Rathaus, der Regierungsrat wolle die Erhöhung der Lohnsumme um 1,5 Prozent sicherstellen. «Wir werden das wahrscheinlich im Rahmen der ASP auch schaffen», fuhr Pulver fort.

Dieses Ziel stelle für die Kantonsregierung eine der Motivationen fürs Schnüren des ASP-Programms dar. «Ich bin optimistisch, dass wir das in den nächsten Jahren zustandebringen.»

Der Regierungsrat wird am kommenden Freitag den ASP-Bericht und damit die daraus abgeleiteten Massnahmen der Öffentlichkeit vorstellen.

Mit dem ASP-Programm will die Kantonsregierung den bernischen Finanzhaushalt um jährlich etwa 400-450 Millionen Franken entlasten und damit nachhaltig sanieren. Die Erhöhung der Lohnsumme soll vor allem individuelle Gehaltsanstiege ermöglichen.

Pulver sagte am Freitag vor den etwas über 100 Abgeordneten des BSPV, die Anfangsgehälter des Kantons Bern seien nicht so schlecht, ebenso die Maximalgehälter. Der langsame Gehaltsaufstieg sei das Problem.

Pensionskassen: Pulver glaubt nicht mehr an Änderungen

Auch zum kürzlich in erster Lesung vom bernischen Grossen Rat verabschiedeten Pensionskassengesetz äusserte sich Pulver. Er sagte, die Regierung werde mit Blick auf die zweite Lesung des Gesetzes im Herbst nochmals versuchen, bei der Frist für die Sanierung der beiden Pensionskassen des Staatspersonals noch etwasherauszuholen.

Der Grosse Rat entschied vor ein paar Tagen, die Kassen innert 20 Jahren zu sanieren. Die Regierung hätte gern 38 Jahre gehabt. Pulver sagte aber gleich auch, es werde wohl bei den Resultaten der ersten Lesung bleiben.

SDA/mas

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