Regierungsrat beharrt auf Förderung von günstigem Wohnraum

Die Berner Kantonsregierung will nach wie vor auch künftig preisgünstigen Mietwohnraum fördern. Sie hält an ihrem Antrag fest, die Befristung des entsprechenden Gesetzes aufzuheben. Die Vorlage geht nun an den Grossen Rat.

Die Überbauung Wittikofen bei Muri: Der Kanton Bern beharrt darauf, dass günstiger Wohnraum gefördert wird.

Die Überbauung Wittikofen bei Muri: Der Kanton Bern beharrt darauf, dass günstiger Wohnraum gefördert wird.

(Bild: Keystone)

Die Erfahrungen mit dem Gesetz über die Förderung des preisgünstigen Mietwohnungsangebots sei in den ersten drei Jahren gut gewesen, teilte der Regierungsrat am Donnerstag mit. Demnach können Projekte mit wenig Geld verbessert und so günstige Mietwohnungen geschaffen werden.

Die entsprechende gesetzliche Grundlage trat Anfang 2011 in Kraft und ist auf vier Jahre befristet. Eine Mehrheit der zuständigen Kommission im bernischen Kantonsparlament will die Förderung von preisgünstigem Wohnraum aber wie geplant per Ende Jahr einstellen.

Die Grossratskommission begründet ihren Entscheid unter anderem mit der schwierigen Finanzlage des Kantons. Auch sei man der Ansicht, «dass sich die Vorhaben auch ohne kantonale Unterstützung realisieren liessen».

tan/sda

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