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Reitschule: Kanton Bern mischt sich nicht ein

Die strategische Verantwortung für die Sicherheit bei der Reitschule bleibt bei der Stadt Bern. Der Grosse Rat hat die Motion mit 85 zu 52 Stimmen abgelehnt.

Die Grossratmehrheit findet, die Reitschule sei eine kommunale Einrichtung. Primär seien die Stadtbehörden gefordert.
Die Grossratmehrheit findet, die Reitschule sei eine kommunale Einrichtung. Primär seien die Stadtbehörden gefordert.
Keystone

Die strategische Verantwortung für die Sicherheit in und um das alternative Kulturzentrum Reitschule geht nicht von der Stadt Bern auf den Kanton Bern über. Der bernische Grosse Rat hat am Dienstag eine solche Kompetenzverschiebung abgelehnt.

Er wies die entsprechende Forderung von zwei SVP-Grossräten und eines FDP-Ratsmitglieds mit 85 zu 52 Stimmen ab. Sie hatten ihren Vorstoss mit den Ereignissen von März dieses Jahres bei der Reitschule begründet. Damals lockten Vermummte Polizisten in einen Hinterhalt und deckten sie mit Steinen und Feuerwerkskörpern ein. Elf Polizisten wurden verletzt.

Der Erstunterzeichner der Motion, Lars Guggisberg (SVP/Kirchlindach), zeigte im Rathaus einen grossen Stein und sagte, diese Grösse habe der Stein gehabt, der damals einen Polizisten getroffen habe. Es müsse wohl zuerst Tote geben, bevor etwas geschehe.

Die Grossratsmehrheit folgte aber der Argumentation des Regierungsrats. Er sagte, die Reitschule sei eine kommunale Einrichtung. Primär seien die Stadtbehörden gefordert.

SDA/ngg

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