Zum Hauptinhalt springen

Rösti wagt sich in den Oberaargau

Der Oberaargauer Angriff auf Nationalrat Albert Rösti ist offenbar eine Einzelaktion: Die regionale SVP distanziert sich und will weiterhin, dass Rösti in den Oberaargau kommt.

Die FDP des Kantons Bern schickt Claudine Esseiva ins Rennen um einen der zwei Berner Ständeratssitze. Dies beschlossen die Delegierten am 5. November im zweiten Wahlgang.
Die FDP des Kantons Bern schickt Claudine Esseiva ins Rennen um einen der zwei Berner Ständeratssitze. Dies beschlossen die Delegierten am 5. November im zweiten Wahlgang.
Bruno Petroni
Die beiden Bisherigen: Der SP-Mann Hans Stöckli (links) und Werner Luginbühl (BDP). Beide treten zur Wiederwahl an.
Die beiden Bisherigen: Der SP-Mann Hans Stöckli (links) und Werner Luginbühl (BDP). Beide treten zur Wiederwahl an.
Christoph Kummer
Ihre Kandidatur stand als erste fest: Die Grünen nominierten die Berner Grossrätin Christine Häsler.
Ihre Kandidatur stand als erste fest: Die Grünen nominierten die Berner Grossrätin Christine Häsler.
Beat Mathys
1 / 8

Manfred Schürch sorgt in der Berner SVP für Stimmung. Der Präsident der Ortspartei von Thörigen ritt in den letzten Tagen zwei heftige Angriffe auf SVP-Nationalrat Albert Rösti, weil dieser nun doch für den Ständerat kandidieren will, nachdem er anfänglich abgewunken hatte.

Schürch gehört zum Lager von Nationalrat Rudolf Joder, dessen Unterstützungskomitee nach eigenen Angaben weiter gewachsen ist. Am Freitag forderte Schürch Rösti eindringlich auf, den Auftritt vor den Präsidenten der Oberaargauer SVP-Sektionen am kommenden Samstag abzusagen. Rösti war als Wahlkampfleiter der SVP Schweiz von den Oberaargauern für ein Referat eingeladen worden, bevor klar war, dass er Interesse am Ständerat hat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.