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Sammlung verläuft harzig

Erst die Hälfte der Unterschriften für die Initiative gegen den Abbau bei den Prämienverbilligungen sind beisammen. Man habe zu wenig Zeit zum Sammeln gehabt, begründet Links-Grün.

Natalie Imboden, Co-Präsidentin der Grünen Kanton Bern (links), und Ursula Marti, Präsidentin der SP Kanton Bern (rechts) sind zuversichtlich.
Natalie Imboden, Co-Präsidentin der Grünen Kanton Bern (links), und Ursula Marti, Präsidentin der SP Kanton Bern (rechts) sind zuversichtlich.
Andreas Blatter, Matthias Käser

Nur noch anderthalb Monate bleiben Links-Grün, um die 15'000 Unterschriften für die Volksinitiative gegen die Sparmassnahmen bei den Prämienverbilligungen zu sammeln. Und die Initianten müssen Vollgas geben: Nach den Sommerferien hatten sie erst die Hälfte der nötigen Signaturen beisammen, obschon die Halbzeit der Sammelfrist bereits Ende Juni abgelaufen war. «Die Initiative kommt bei den Leuten gut an. Gerade in den Städten und vor allem in Bern ist es einfach, Unterschriften zu sammeln», sagt Ursula Marti, Präsidentin der SP Kanton Bern. «Aber unsere Mitglieder an der Basis hatten wegen vieler anderer Projekte zu wenig Zeit, um für die Initiative auf die Strasse zu gehen.» Einige kommunale Initiativen wie die Wohninitiativen in Köniz oder Spiez sowie die Mobilisierungskampagne für die Wahlen im Herbst hätten viele Ressourcen gebunden.

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