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Simon: «Es braucht jetzt Effort aller politischer Kräfte»

Nach den Abstimmungen vom Wochenende steht das Budget 2013 des Kantons Bern um einen Schlag um 113 Millionen Franken schlechter da. Für Finanzdirektorin Beatrice Simon braucht es deshalb Kompromisse alle.

Finanzdirektorin Beatrice Simon steht vor einer herausfordernden Ausgabe.
Finanzdirektorin Beatrice Simon steht vor einer herausfordernden Ausgabe.
Andreas Blatter

Der Regierungsrat werde nun mit der Finanzkommission im Rahmen des sogenannten Haushaltdialogs analysieren, wie die 113 Millionen Franken kompensiert werden könnten. Das sagte Simon am Sonntag nach der Bekanntgabe der Abstimmungsresultate vor den Medien im Berner Rathaus. Anschliessend werde die Regierung den korrigierten Voranschlag dem Grossen Rat vorlegen.

Für sie sei klar, so Simon: Dieses Unterfangen werde «äusserst herausfordernd.» Deshalb brauche es «jetzt den Effort aller politischen Kräfte, damit der Grosse Rat ein positives Budget verabschieden kann.»

Schwarze Null budgetiert

Die Kantonsregierung hatte Mitte August ein Budget 2013 mit einer schwarzen Null präsentiert. Es beruhte auf der Annahme, dass das Volk Nein sagen werde zum Volksvorschlag bei der Abstimmung über die Motorfahrzeugsteuern.

Zufriedenheit äusserte Simon zur Tatsache, dass das Bernervolk die Pauschalsteuer nicht abgeschafft hat. «Vor allem das Oberland wäre nach dem Ja des Schweizervolks zur Zweitwohnungsinitiative in diesem Frühling vor zusätzlichen Herausforderungen gestanden.»

SDA/js

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