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Trickbetrüger setzen auf Liegenschaften

Im Kanton Bern sind in jüngster Zeit gleich mehrfach Meldungen über seltsame Kaufangebote von Liegenschaften eingegangen. Die Kantonspolizei Bern rät zur Vorsicht.

Bei der Kantonspolizei Bern seien seit letzter Woche drei Meldungen von Personen eingegangen, welche ihre Liegenschaften im Internet zum Verkauf angeboten und daraufhin fragwürdige Kaufangebote aus dem Ausland erhalten haben. Geschädigt sei nach Kenntnissen der Polizei niemand. Das teilt die Polizei am Mittwoch mit.

Bei den sogenannten Rip-Deal-Geschäften würden sich angebliche ausländische Interessenten auf Immobilieninserate melden und überhöhte Kaufgebote anbieten, ohne die Liegenschaften zu besichtigen. Zur Geschäftsabwicklung werde versucht, die Verkäufer ins nahe Ausland zu locken unter dem Vorwand, z.B. Schwarzgeld waschen zu wollen oder günstige Eurotauschgeschäfte anzubieten. Das Interesse am Liegenschaftskauf sei nur vorgeschoben, um so überhaupt Kontakt herstellen zu können.

Die Täterschaft operiere häufig von Italien oder Frankreich aus. Sie arbeitet in Gruppen mit unterschiedlicher Zusammensetzung. Die Kantonspolizei Bern rät zur Vorsicht und dazu, bei verdächtigen Vorkommnissen die Polizei zu informieren.

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