Über 40 PH-Studierende helfen an Schulen aus

Der PH Bern wurden über 50 unbesetzte Stellen an bernischen Volksschulen gemeldet. Um die Schulen zu unterstützen, vermittelt die PH Bern interessierte Studierende an Schulen.

Die Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt für Lehrpersonen ist mindestens genauso angespannt wie vor einem Jahr. Für die Schulleitungen ist sei schwer, sowohl auf der Vorschulstufe, auf der Primarstufe als auch auf der Sekundarstufe I alle noch offenen Stellen auf das neue Schuljahr abzudecken, wie es in einer Mitteilung der PH Bern vom Mittwoch heisst.

Um die Schulen zu unterstützen, finanziert die Erziehungsdirektion neu die Kontaktstelle «Semestereinsatz», die von der PH Bern geführt wird. Die Hochschule vermittelt interessierte Studierende an Schulen. «Uns wurden im Verlauf des Frühlings bis jetzt insgesamt fast 50 unbesetzte Stellen gemeldet», erklärt Daniel Steiner, der Leiter des Instituts Vorschulstufe und Primarstufe (IVP) der PHBern.

Wichtig dabei sei, dass die Ausbildungsqualität nicht leidet und zugleich ein guter Unterricht für die Schülerinnen und Schüler gewährleistet werden kann. Stellen über 50 Prozent werden darum in der Regel von zwei Studierenden im Job-Sharing übernommen. Unterstützt werden die Studierenden dabei von einer Begleitperson der PHBern und einer Mentorin oder einem Mentor am Schulort.

Mit diesem Massnahmenpaket leiste die PHBern einen wesentlichen Beitrag, damit möglichst wenige Personen ohne pädagogische Ausbildung an bernischen Schulen unter- richten, wie es in der Mitteilung weiter heissst.

sma/pd

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