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Universität Bern schafft Professur für Bienengesundheit

Die Universität Bern errichtet eine Professur für Bienengesundheit. Möglich macht dies die Bieler Stiftung Vinetum mit fünf Millionen Franken.

Die Professur soll Erkenntnisse liefern zur weitgehend unerforschten Biologie, Physiologie und Pathologie der Bienen wie auch im Kampf gegen das Bienensterben.
Die Professur soll Erkenntnisse liefern zur weitgehend unerforschten Biologie, Physiologie und Pathologie der Bienen wie auch im Kampf gegen das Bienensterben.
Fritz Lehmann

Die Vinetum-Professur ist zunächst auf zehn Jahre ausgelegt. Sie soll Erkenntnisse liefern zur weitgehend unerforschten Biologie, Physiologie und Pathologie der Bienen wie auch im Kampf gegen das Bienensterben.

Das weltweit zunehmende Sterben ganzer Bienenvölker gibt bis heute Rätsel auf, wie die Universität Bern am Freitag in Erinnerung rief. Das Phänomen beeinflusst auch Ökologie und Wirtschaft, weil Nutz- und Wildpflanzen weniger bestäubt werden.

Imkerei hat hohen Stellenwert

Die Imkerei habe gerade im Kanton Bern einen hohen Stellenwert, deshalb sei die Ansiedlung der Professur an der Universität Bern sinnvoll, heisst es im Communiqué. Die Ausschreibung der Professur werde nach den Regeln der Uni und der Vetsuisse-Fakultät erfolgen.

«Die Vinetum-Professur ist unabhängig, die Forschungs- und Lehrfreiheit sind gewährleistet», betont die Hochschule. Die 1986 gegründete Stiftung Vinetum fördert Projekte in den Bereichen Soziales und Kultur. Von der Berner Professur erhofft sie sich auch einen Beitrag zur Ernährungssicherung.

SDA/jzu

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